„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“


Ich bin Steffen Heilmann
Beruf: Bauingenieur und Mitglied SV Lauenhain e.V. Abteilung Kanurennsport
Hobby: Ausfahrten mit dem Wanderkajak

„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“
„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“
„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“
„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“
„Wir sollten wieder mehr miteinander reden!“

Steffen Heilmann steht am Ufer der Talsperre Kriebstein in Lauenhain und schaut aufs Wasser. Der Stausee liegt ruhig da. Leichte Wellen laufen am Ufer aus. „Wir haben hier ein richtiges Kleinod, von dem leider viele nichts wissen“, bemerkt Heilmann und fügt hinzu: „Dabei liegt hier so viel Potential, das man im Einklang mit der Natur noch besser nutzen könnte.“ Eine Möglichkeit ist zum Beispiel das Kajakfahren. Heilmann, Mitglied im SG Lauenhain e.V. Abteilung Kanurennsport, ist begeisterter Kanute. Immer wenn er eine Abwechslung braucht, steigt er in sein Wanderkajak und fährt eine Runde über die Talsperre. Ein- bis zweimal die Woche ist er so unterwegs. „Das Kajakfahren ist nicht nur Entspannung und Ausgleich zum stressigen Berufsalltag, sondern auch sehr gesund. Es trainiert viele Muskelgruppen und kann so manche meiner gesundheitlichen Beschwerden lindern“, weiß der begeisterte Kanute und scherzt: „Meine Freunde fragen mich oft, ob ich am Wochenende wieder rudern war. Ich antworte dann immer: Sag niemals rudern!“

Mitfahrer gesucht
Für seine Ausflüge im Kajak sucht der Bauingenieur Heilmann derzeit interessierte Mitfahrer. „Wenn ich allein meine Runden ziehe, kann das recht entspannend sein. Wenn aber ein paar Freunde mitfahren, wird das zum gemeinschaftlichen Erlebnis. Zudem sind aus sicherheitstechnischer Sicht zwei Kanuten auf dem Wasser eigentlich bereits einer zu wenig “, erklärt Heilmann. Er hofft, dass sich auch jüngere Interessierte und Studenten melden. „Wenn ich bei gemeinschaftlichen Ausfahrten im Kanuverband dabei bin, dann senke ich oft den Altersdurchschnitt, obwohl ich ja auch mittlerweile 50 Winter erlebt habe“, bedauert Heilmann und macht ein Angebot: „Ich bin im Besitz von drei Wanderkajaks, sogar einem Zweier. Wer kein Boot hat, dem würde ich auch eins ausleihen, um sich im Paddeln zu versuchen.“

Wieder ins Gespräch kommen
Mit den gemeinschaftlichen Ausfahrten hofft Heilmann auch, die Menschen wieder mehr miteinander ins Gespräch zu bringen. „Heute schaut jeder auf seins und sieht dabei gar nicht, was um ihn herum geschieht“, beklagt der Hobbykanute. Im Gespräch, so Heilmann, könnten viele Probleme einfach und schnell gelöst werden. Doch dazu braucht es zunächst das gegenseitige Interesse. „Oft bestehen Gemeinsamkeiten, von denen viele nichts wissen. Würde man wieder mehr miteinander reden, so würden auch die Parallelen klar. Leichtathleten in Mittweida tragen zum Beispiel zufällig die gleichen Farben in der Vereinskleidung wie die SG Lauenhain. Warum also nicht mal über den Tellerrand schauen und sich für die Sportart des anderen interessieren“, schlägt Heilmann vor. Für die Zukunft wünscht er sich eine Gemeinschaft, in der die Menschen wieder einander zuhören und gemeinsam Probleme anpacken. „Dafür muss man aber davon wegkommen, zu meinen, man habe die Patentlösungen. Es schadet nicht, sich anderen Lösungsvorschlägen zu öffnen“, bemerkt Heilmann.

In seinem Verein hilft Heilmann derzeit gemeinsam mit anderen ein Projekt zu entwickeln und voranzubringen. Mit diesem sollen die Bedingungen, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen der Abteilung Kanurennsport, verbessert werden. So soll der Sport auch weiterhin eine Zukunft in Lauenhain, einem Ortsteil von Mittweida, haben. „Dabei muss allerdings noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Entscheidungsträger von der Notwendigkeit und dem Nutzen für die Gemeinschaft zu überzeugen. Der Landkreis und der Sportbund stehen jedoch bereits hinter dem Projekt. Fördermittel ständen auch zur Verfügung. Wir bemühen uns um einen erfolgreichen Projektverlauf – auch zum Wohl unserer sportbegeisterten Kinder“, hofft Heilmann abschließend.

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