Die Werkstatt der Zukunft


Leitbildwerkstatt Mittweida 2030
Datum: 8. und 9. März 2016
Ort: Rochlitzer Straße 48
Ziel: Sichten und Verbinden der eingegangenen Bürgerideen

Die Werkstatt der Zukunft
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Nach zwei erfolgreichen Zukunftsforen mit rund 200 Gästen und 600 Stream-Zuschauern, über 650 beteiligten Facebook-Fans und knapp 120 eingegangenen City-Cards in den Zukunftsboxen standen die Organisatoren der Zukunftsstadt Mittweida, Hochschule und Stadtverwaltung Mittweida sowie die Universität Leipzig, am 8. und 9. März vor der Herausforderung, die Ideen und Meinungen der Bürger zu in einem finalen Bericht für die Stadt zu dokumentieren. Die so genannte „Leitbildwerkstatt“ fand an beiden Tagen an der zentral gelegenen Rochlitzer Straße in einem derzeit ungenutzten Ladengeschäft statt.

„Aus den zahlreichen Bürgerideen werden wir in der Werkstatt am Dienstag und Mittwoch ein Leitbild entwickeln. Das ist ein bewusst offener Prozess, bei dem wir die Vorschläge verdichten“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Jan Schaaf, Wissenschaftlicher Leiter des Projekts von der Hochschule Mittweida. „Dabei geht es weniger um konkrete Ausprägungen wie ein Gründerzentrum, sondern eher um die großen Zukunftsfragen. Welche Aufgaben und Themen stehen im Fokus? Das wird verbunden mit der räumlichen Frage: Wo muss angesetzt werden?“, so der Immobilienwirtschaftswissenschaftler.

Neben Prof. Schaaf waren Dr. Tanja Korzer von Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft Leipzig, Sebastian Killisch von der Stadtverwaltung Mittweida und Oberbürgermeister Ralf Schreiber in der Werkstatt aktiv. Das aus den Zukunftsfragen entwickelte Leitbild soll nicht nur das Meinungsbild der Mittweidaer Bürger wiederspiegeln, sondern Mittweida auch konkret für die nächste Phase des Bundeswettbewerbs „Wissenschaftsjahr 2015 Zukunftsstadt“ qualifizieren. Darin würde es um die Erstellung eines konkreten Konzepts für Mittweida in den nächsten 15 Jahren gehen. Das fertige Leitbild wird in den kommenden Monaten im Rahmen eines Pressetermins ausführlich präsentiert und auch dem Mittweidaer Stadtrat vorgestellt.

Die Zukunftsstadt Mittweida schließt damit die erste Phase der Beteiligung am Bundeswettbewerb „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftstadt“ ab. An dieser haben sich deutschlandweit 51 Städte und Gemeinden beteiligt. Dabei sind insgesamt rund 6.000 Artikel zum Wettbewerb erschienen und somit rund 53 Millionen Menschen erreicht wurden. Allein in Mittweida sind nach Schätzungen der lokalen Zukunftsstadt rund eine halbe Millionen Bürgerkontakte durch die crossmediale Ansprache entstanden. Sollte eine Bewerbung für die zweite Phase des Bundeswettbewerbs erfolgreich sein, wäre Mittweida einer von nur noch 20 Teilnehmern und würde bis zu 200.000 Euro Fördergelder für die Entwicklung der Zukunft erhalten.

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