Zeit für Kinder


Zeitkapsel-Aktion
Datum: 10. März 2016
Ort: Kita Auenzwerge
Ziel: Auseinandersetzung mit der Zukunft durch die Kleinsten

Zeit für Kinder
Zeit für Kinder
Zeit für Kinder

Buntstifte, Papier und ein metallener Zylinder – viel mehr braucht es erst einmal nicht, um mit Kindern die Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen zu suchen. Die Zukunftsstadt Mittweida war am 10. März 2016 zu Gast in der DRK-Kita Auenzwerge in Mittweida und beschäftigte sich gemeinsam mit 5- und 6-jährigen Kindern mit der Frage: Wie soll Dein Mittweida im Jahr 2030 aussehen?

Besonders auffällig war dabei der ausgeprägte Wunsch der kleinsten Zukunftsforscher nach einem Hallenbad. In unterschiedlichen Varianten vom Becken, indem man mit Fischen gemeinsam schwimmen kann bis zur angeschlossenen Diskothek, waren vielfältige Sichtweisen auf die Thematik vertreten. Die gezeichneten Vorschläge sollen in einer Zeitkapsel konserviert werden, die im April im Erdboden der Kita vergraben wird. 2030 soll diese dann durch neue Kindergenerationen und die jetzigen Beteiligten wieder ausgegraben werden.

Prof. Dr. Tamara Huhle, Professorin für Crossmedia und ebenfalls Wissenschaftliche Leiterin des Projekts, erklärt den Hintergedanken: „Wer heute in die Kita geht, ist im Jahr 2030 ein junger Erwachsener mit dem Potential und der Energie, die Stadt aktiv mitzugestalten. Eine erste Auseinandersetzung mit der Thematik der eigenen Zukunft gibt einen Einblick in die noch zart ausgebildete Wertewelt der Kinder. Wenn diese in 15 Jahren ihren Ideen von heute begegnen werden, so hoffen wir, gewinnen nicht nur die Teilnehmer einen interessanten Einblick darüber, wie Zukunft auch in den Köpfen der Kleinen konstruiert wird.“ So soll auch eine Nachhaltigkeit geschaffen werden, die die Auseinandersetzung mit der Zukunft Mittweidas über das Projekt hinaus ermöglicht.

Die Aktion fand im Rahmen der Leitbildwerkstatt an der Rochlitzer Straße statt, die den vorläufigen Abschluss der ersten Phase des Zukunftsstadt-Wettbewerbs markiert. Im Sommer hat das Projektteam um die wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr.-Ing. Jan Schaaf und Prof. Dr. Tamara Huhle die Möglichkeit, sich für die zweite Phase zu bewerben. In dieser bekommen dann 20 Kommunen die Chance, aus den mit den Bürgern erarbeiteten Leitbildern konkrete Konzepte für die Stadtentwicklung zu erarbeiten.

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